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Die Klinik im Film
- Zu einem 3-min. Fernsehbeitrag über
Schmerzbehandlungen
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Die Methoden der modernen
Schmerztherapie
bieten auch optimale Voraussetzungen für eine
Anschlußheilbehandlung
(AHB)
bzw.
Anschlußrehabilitation.
Mehr darüber erfahren Sie hier:
http://www.anschlussheilbehandlung.eu
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Anfahrtsbeschreibung ab Ihrem Wohnort wünschen, klicken sie hier.
Wer trägt denn überhaupt die Kosten für eine
stationäre
Schmerztherapie (stationäre
Rehabilitation) in dieser Klinik und in welchem Falle
bezahlt die Krankenkasse oder die Rentenversicherung?
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Sozialgericht
stärkt die Rechte von Schmerzpatienten.
Danach hat ein Schmerzpatient das Recht in einer
schmerztherapeutischen Klinik
behandelt zu werden,
er
muß
also nicht
irgendeine der sonst üblicherweise angebotenen Rehabilitationen akzeptieren
sondern kann unter Hinweis auf das Urteil
gleich Widerspruch einlegen.
Hier
gelangen Sie zu dem Urteil (dieses gilt sinngemäß natürlich nicht nur für die
Rentenversicherungen sondern auch für Krankenkassen), das mittlerweile
rechtskräftig ist. Pressemitteilung dazu:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik
Mittlerweile gibt es zu
diesem Thema ein weiteres Urteil, diesmal sogar vom
Landessozialgericht Hamburg. Danach
hat ein Schmerzpatient auch Anspruch auf moderne Blockadetechniken
mit eingepflanztem Katheter. Der Hintergrund war der, daß eine
Rentenversicherung einen Patienten in eine Reha-Klinik schicken
wollte, in der der Leitende Arzt zwar die Zusatzausbildung
"Spezielle Schmerztherapie" besitzt, aber die modernen,
kontinuierlichen Schmerzausschaltungstechniken nicht durchgeführt
werden (können).
Hier gelangen Sie zu diesem
Urteil
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Internationale (englischsprachige) Themen:
Causalgia (http://www.causalgia.eu),
Complex Regional Pain Syndrome (www.complex-regional-pain-syndrome.de),
Complex regional
pain syndrome type I (http://www.complex-regional-pain-syndrome-type-1.com),
Complex regional
pain syndrome type II (http://www.complex-regional-pain-syndrome-type-2.com),
Face Pain (www.face-pain.com)
low back pain (www.low-back-pain.net),
Prosopalgia (www.prosopalgia.de),
Die wichtigsten Schmerzthemen zusammengefaßt:
Arthritis:
http://www.arthritis-information.de
Arthrose:
http://www.arthrose.tv
Armschmerzen:
http://www.armschmerz.com
Atypische Gesichtsschmerzen:
http://www.atypischer-gesichtsschmerz.de
Bandscheibenvorfall:
http://www.bandscheibenvorfall.biz
Beinschmerzen:
http://www.beinschmerz.com
Borreliose:
http://www.bor-reliose.de
Cluster-Kopfschmerz:
http://www.cluster-kopfschmerz.org
Durchblutungsstörung:
http://www.durchblutungs-stoerung.de
Dorsalgie:
http://www.dorsalgie.com
Fibromyalgie:
http://www.fibromyalgie.at
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Gliederschmerzen:
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Gürtelrose:
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Herpes zoster:
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Spinalkanalstenose:
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http://www.kokzygodynie.de
Thalamusschmerzen:
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Tinnitus:
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Zephalgie:
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Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:
Schmerzklinik (1):
www.schmerzklinik-1a.de,
Schmerzklinik (2):
www.schmerzklinik-1.de
Schmerzklinik (3):
www.schmerzklinik.biz
www.norderney-insel-hotel.de/norderney-hotel
www.norderney-insel-hotel.de
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DYSTROPHISCHE
KRANKHEIT
(Dystrophische Krankheiten)
Der
Begriff
Als
Dystroph
ie
(lat.: Dystroph
ia)
werden durch Mangel- oder Fehlernährung bedingte Störungen und
Veränderungen des ganzen Organismus bzw. nur einzelner Körperteile oder
Gewebe bezeichnet, wobei hpts. die Trophik
(= die Ernährung bzw.
der Ernährungszustand eines Gewebes, Organs oder Organismus)
betroffen ist. Eine dystrophische Krankheit geht meist mit
Funktionseinschränkungen bzw. Funktionsstörungen der betroffenen
Körperregionen einher.
Verschiedene dystrophische
Krankheiten (Auswahl):
- Die sog. Erb`sche Muskeldystrophie geht mit einem
fortschreitenden Schwund rumpfnaher
Muskeln
einher, unter Durchsetzung mit Fettgewebe.
- Bei der Dystroph ia unguium
bestehen typische Nagelwachstumsstörungen.
- Bei der Dystroph ia muskulorum
(=
Muskel
betreffende)
hyperplastica
handelt es sich um eine, meist im Erwachsenenalter auftretende, in
Atroph
ie (=
Gewebeschwund)
übergehende Hypertrophie
(= Größenzunahme
eines Gewebes oder Organs nur durch Zellvergrößerung)
der
Muskulatur.
- Die
Dystrophia adiposogenitalis betrifft den
ganzen Organismuseine. Es entwickelt sich kurzfristig eine
Fettsucht, bei Kindern verbunden mit Minderwuchs und sexueller
Unreife.
- Sudec
k Dystroph ie
Schmerz
therapeutisch relevant ist eigentlich nur die dystrophische Krankheit in
Form des Mor
bus Su deck (komp
lexes reg
ionales
Schmerzsyndrom
Ty
p I).
In der Literatur wird das Risiko,
diese dystrophische Krankheit zu erleiden, auf 0,05% bis 5% geschätzt.
Betroffen sind meist nur Erwachsene, überwiegend das weibliche
Geschlecht zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr.
Zu einem Mor bus Su
deck kann es nach jeder Arm- oder Beinverletzungen kommen, seltener aber
auch spontan
(= von alleine, ohne erkennbare Ursache).
Die Pathogenese
(= Krankhe
itsentwicklung)
ist unbekannt.
Die Patienten klagen über diffuse, heftige und
brennende Schmerzen,
ähnlich wie bei einer
Kausalgie
(=
Schmerzen
nach
Nervenverletzung). Häufig besteht eine
Hyperästhesie
(= Sensibilitätsstörung
als Überempfindlichkeit gegenüber allen örtlichen Reizen)
bis hin zu
Allodynie
(=
Berührungsschmerzen
schon bei leichter, normalerweise nicht
schmerz
hafter
Berührung).
Aufgrund der Zirkulationsstörung
sind die betroffenen Partien meist bläulich livide verfärbt und ödematös
(=
aufgequollen) verändert.
Beteiligte
Gelenk
e versteifen oft und führen so zu einer Behinderung. Die Art der
Gewebsveränderung läßt an eine lokal begrenzte vegetative Entgleisung
denken (Debrunner 1988).
Besonders
gravierend ist diese dystrophische Krankheit im Bereich
der
Hand, weil
sie dort häufig zur Invalidität führt. Im Bereich der unteren
Extremität
(=
Bein)
tritt
sie
bevorzugt im Bereich des
Fuß
es auf, seltener Knie oder Hüfte. Auf dem Röntgenbild sieht man eine
typische, fleckige, diffuse Knochenentkalkung ähnlich wie bei der
Osteoporose
(= Systemerk
rankung des
Skeletts mit Verminderung der
Knochen
masse).
Die Krankheit läuft (meist) in drei
Stadien ab:
1.
Akutes Stadium
Im Vordergrund stehen
Schmerzen,
auch in Ruhe, Schwellung infolge eines Ödems
(= krankhafte Flüssigkeitsansammlung)
und hochgradige Funktionseinschränkung. Die Haut ist rötlich/bläulich
verfärbt und teigig verändert sowie überwärmt.
2.
Dystrophische
s
(= durch
Mangel- oder Fehlernährung bedingte Störungen und Veränderungen
einzelner Körperteile betreffendes)
Stadium
Das Gewebe atroph
iert (=
schwindet, bildet sich zurück)
und die Schwellung geht zurück.
Schmerzen
lassen nach und die Temperatur im betroffenen Körperbereich ist
herabgesetzt.
3.
Stadium der Atroph
ie
Knochen und
Weichteile
sind atrophie
rt (= haben
sich zurückgebildet), auch
die
Muskeln,
beteiligte
Gelenk
kapseln sind geschrumpft. Es besteht eine deutliche
Bewegung
seinschränkung. Die Haut ist dünn, blaß, beteiligte
Knochen
sind entkalkt (seitenvergleichendes Röntgenbild!).
Behandlung bei
dieser dystrophische
n Krankheit
1) Systemisch
(= den Gesamtorganismus betreffende)
medikamentöse Behandlung:
- Im akuten
Stadium ist Kortison hilfreich, so. z.B. Metylprednisolon
über 4-5 Tage 80 mg, dann über 2 Wochen wieder ausschleichen. Zuvor
muß allerdings eine "echte" En
tzündung ausgeschlossen werden.
- Trizyklische
Antidepressiva
(= Mittel gegen die
Depression, u.a. aber auch bei dieser Krankheit hilfreich).
Ganz wichtig ist, daß der Patient über eine solche Verordnung
aufgeklärt werden muß, denn damit soll primär nicht
seine Psyche behandelt werden, sondern diese Medikamente wirken auch
schmerz lindernd,
in dem sie den Serotonin (= ein Gewebshormon)/ Noradrenalin (= Hormon des Nebennierenmarks)
Re-uptake
(= Wiederaufnahme)
hemmen und somit der Schmerzentstehung entgegenwirken und auch zu
einer
Schmerzdistanzierung führen.
Empfehlung: Amitriptylin und Clomipramin, bis zu 150 mg/Tag.
- Bei Sudec
k
Dys
trophie
bzw. CR
PS I (Kom plexes reg
ionales Schmerzsynd rom) können zur
Schmerzbekämpfung eher Antiepileptika
(= Mittel gegen die
Fallsucht, u.a. aber auch bei diesen Schmerzen hilfreich)
gegeben werden (Tremount-Lukats
et al. 2000). Als wichtigste Medikamente aus dieser Gruppe
gelten heute Gabapentin und Pregabalin. Die Aufdosierung kann
relativ rasch erfolgen, je nach Toleranz).
- Die generelle
Empfehlung direkter
Schmerzmittel ist schwierig, da die Ansprechbarkeit
sehr individuell ist. Es sollte deshalb zuvor eine
Analgetikaaustestung erfolgen. Meist kommt man aber um die
Verordnung zentral
(= im Gehirn / Rückenmark)
wirkender
Analgetika
(= Schmerzmittel)
nicht herum.
- Auch die Gabe
von Calcitonin
(= ein
Gewebshormon) soll bei
dieser Krankheit günstig sein, die Studienlage hierzu ist aber nicht
eindeutig und uns hat die Wirkung nicht überzeugen können.
- In der
Literatur wird darüber hinaus die intravenöse Gabe von
Biphosphonaten empfohlen (Varenna M, et al 2000).
- Schließlich
wäre noch Phenoxybenzamin zu nennen (Thoden 1987), wir
haben aber bisher noch keinen eindeutigen positiven Effekt gesehen,
dafür aber nicht unerhebliche Nebenwirkungen.
2) Lokale (= örtliche)
medikamentöse Therapie:
- Fettige
DMSO (Dimethylsulfoxid) -Creme, 4 mal /Tag aufgetragen
(Zuurmond WW, 1996).
3)
Spezielle Schmerztherapie /
Therapeutische
Lokalanästhesie
Die konsequente
Anwendung der
therapeutischen Lokalanästhesie
(= Behandlung
mit einem örtlichen
Betäubungsmittel) führt
bei dieser dystrophische
n Krankhiet zu beachtlichen Erfolgen. Für den Bereich der
Arme hat
sich die
Blockade
(= Betäubung) des
Ganglion stellatum
(= eine vegetative Schaltstelle im seitlichen Halsbereich)
bewährt, optimal in
kontinuierlicher Form mit Katheter*. Die
Stellatumblockade
kann auch als
GLOA
(=
ganglionäre
Opioidanalgesie mit einem Opium-ähnlichen Medikament)
durchgeführt werden, Nachteil dieser Methode ist aber, daß kaum ein
durchblutungsfördernder Effekt eintritt.
Auch die
kontinuierliche Blockade des Plexus brachialis mit Katheter*
ist sehr hilfreich (und auch risikoärmer als Stellatumblockaden), zumal
das Nervengeflecht des Armes reich an vegetativen Fasern ist, so daß es
neben der erwünschten Hemmung der Nozizeption
(= Schmerzreizleitung)
auch zu einer Steigerung der Durchblutung kommt und somit die gestörte
Mikrozirkulation im Schmerzbereich optimiert wird.
Im Bereich der
Beine
(einschließlich
Hüfte)
kommen ebenso
kontinuierliche Blockadetechniken* zur Anwendung:
·
Hüfte:
Kontinuierliche Blockade des P
lexus lumbal is mittels
N. femoralis Katheter*
·
Oberschenkel,
Knie,
vorderer Unterschenkel: Kontinuierliche Blockade des N.
femoral is* (periphere
Variante)
·
Unterschenkel
(hinten und außen) sowie
Fuß:
Kontinuierliche Blockade des N. ischiadicus*
Auch die Ner ven femoral
is und
ischias
bzw. ischiad
icus führen vegetative Fasern, so daß die erwünschte
Sympathikolyse
(= gefäßerweiternde und
damit durchblutungssteigernde Wirkung)
ebenfalls eintritt.
Als nächst höhere
Therapiestufe bietet sich für die untere Körperhälfte die
kontinuierliche peri(epi)durale
(= rückenmarknahe)
Blockade mit Katheter* an.
Begleitend hat sich
auch eine Infusionsserie mit Lidocain 2%
(= ein mittellang
wirkendes,
örtliches
Betäubungsmittel)
als hilfreich
erwiesen. Dabei werden unter
Pulskontrolle (Monitor) in aufsteigender Dosierung jeweils 50, 100 u.
150 mg gelöst in 200 ml Kochsalz 0,9% mit Hilfe einer Infusionspumpe
(z.B. Infusomat) innerhalb eine Stunde verabreicht, wobei
sicherheitshalber ein Abstand von 24 Stunden zwischen den einzelnen
Infusionen eingehalten werden sollte.
Man kann Lidocain auch serienmäßige
mittels intraarterieller Injektionen
(= Spritzen in eine Schlagader)
in die A. femoralis (= Beinschlagader)
oder A. brachialis
(= Schlagader des Armes)
verabreichen, so z.B. 2-3 mal täglich 1-1,5ml
(= 20-30 mg)
im Abstand von 8-12 Stunden über 10 Tage. Dabei gelangt das örtliche
Betäubungsmittel in die sog. Endstrombahn und führt dort zu der
gewünschten Gefäßerweiterung (Sympathi kolyse) bei
gleichzeitiger Schmerzlinderung. Selbst wenn die Blutader nicht genau
getroffen wird, tritt trotzdem eine gefäßerweiternde Wirkung ein, da um
das Blutgefäß herum sympath
ische
(= Teil des unwillkürliche Nervensystem betreffende)
Nervenfasern verlaufen. So wird z.B. in der Neuraltherapie aus diesem
Grunde bewußt um das Gefäß herum infiltriert.
Manche Autoren
empfehlen bei dieser dystrophische
n Krankheit sog.
Sympathikusblockaden
mit Guanethidin. Der Wirkstoff findet auch zur Behandlung eines
Bluthochdrucks Verwendung. Der Wirkmechanismus beruht auf der
Verminderung der Freisetzung des Botenstoffs Noradrenalin aus den
Endigungen der Nervenzellen. Vorteil dieser intravenösen
Sympathikusblockade
(= das
Medikament wird in ein zum Herzen zurückführendes Gefäß eingespritzt,
wobei aber z.B. der Arm vorübergehend abgestaut wird)
ist, daß die Wirkung bis zu 72 Stunden
anhalten kann. Nachteil ist das gegenüber den Nervenblockaden deutlich
erhöhte Behandlungsrisiko und die dabei auftretenden Schmerzen.
Eine Wirksamkeit von peripheren
(= außerhalb von Rückenmark oder Gehirn)
intravenösen Guanethidinblockaden ist in einer Metanalayse
(= Zusammenfassung
von Primär-Untersuchungen)
allerdings nicht nachgewiesen.
Auch die deutsche Gesellschaft für Physikalische Medizin und
Rehabilitation führt zur Behandlung
Nervenblockaden
mit
Betäubungsmittel
auf (http://www.uni-duesseldorf.de/awmf/ll-na/036-006.htm).
Eine dystrophische
Krankheit erfordert eine längerfristige Blockadebehandlung (2 bis 3
Wochen).
Wichtig sind
begleitend intensive krankengymnastische Beübungen, um die Funktion
(oft) beteiligter Gelenke zu verbessern, bzw. zu erhalten. Als
physikalische Therapiemaßnahme eignet sich die Ultraschallbehandlung (Thomalske
1991). Auch eine
Magnetfeldtherapie (pulsierende
Signaltherapie) kann sehr hilfreich sein, gleiches
gilt für die
Hochtontherapie.
Neuerdings führen wir bei dieser dystrophische n Krankheit im
Bereich der unteren
Extremitäten
(=
Beine)
zusätzlich mit gutem Erfolg die SynOpsis Therapie durch. Die
Unterschenkel
des Pat. befinden sich dabei in einem mit Wasser gefüllten Gefäß. Über
einen Computer werden der Flüssigkeit Schallwellen einer bestimmten
Frequenz pulssynchron
(= in Abhängigkeit vom
Pulsschlag) zugeführt. Es
handelt sich dabei um ein sog. syncardiales
(= im gleichen Rhythmus
wie das Herz durchgeführtes) Gefäßtraining. Über
eine Verbesserung der Durchblutung wird der lokal
(= örtlich)
gestörte Stoffwechsel optimiert. Mehr über diese Therapie erfahren Sie
hier:
www.1-avk.de
(einfach anklicken).
Bei längerfristig
bestehenden Schmerzen ist davon auszugehen, daß bereits ein
Chronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadieneinteilung) vorliegt.
In diesen Fällen ist eine rein somatische
(= körperliche)
Behandlung kaum mehr ausreichend, sondern es müssen zusätzlich
psychologisch /psychotherapeutische Interventionen erfolgen.
Erläuterungen:
* Bei der sog.
kontinuierlichen Blockade eines Ner
ven mit Katheter wird der dünne
Kunststoffschlauch dicht an Nervengeflechte bzw. den betroffenen Ner ven
eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle
hindurch, es muß also nicht “aufgeschnitten” werden. In der Folge wird
über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der
vorangegangenen Dosis, das
Lokalanästhetikum
(=
örtliches
Betäubungsmittel)
völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur
Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittels durch den Katheter
hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden. Das
örtliche Betäubungsmittel wird bei dieser Behandlung so dosiert,
dass die grobe Kraft erhalten bleibt, damit begleitend
krankengymnastische Übungsbehandlungen möglich bleiben, in manchen
Fällen durch die gleichzeitige Hemmung der Schmerzreizleitung dadurch
sogar erst möglich werden. Dass die schmerzlindernde Wirkung i.d.R. über
die eigentliche Behandlungszeit hinaus anhält, ist u.a. darauf
zurückzuführen, daß bei dieser Blockadebehandlung auch die sog.
vegetativen
Nerven
betroffen sind, woraus eine sehr deutliche Durchblutungssteigerung und
damit Optimierung des lokalen
(= örtlichen)
Stoffwechsels (besonders wichtig bei der
Sud
eck Dystroph
ie)
resultiert.
Nach neueren Erkenntnissen vermag diese intensive Blockadetherapie auch
das sog. Schmerzgedächtnis zu löschen.
Wer zahlt eine
erforderliche, stationäre Rehabilitationsbehandlung?
(Originaltext der Bundesregierung): "Die Krankenversicherung finanziert
Rehabilitationsleistungen, wenn diese erforderlich sind, um eine Kran
kheit zu erkennen, zu
heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Beschwerden zu lindern, sofern die
Erwerbsfähigkeit nicht erheblich gefährdet oder gemindert ist. Sie ist auch
zuständig, wenn es darum geht, einer drohenden Behinderung oder
Pflegebedürftigkeit vorzubeugen".
Hinzu kommt seit dem
1.4.2007, daß alle gesetzlich versicherte Personen einen Rechtsanspruch auf eine
Rehabilitation haben und sich ihre Rehabilitationseinrichtung jetzt sogar selbst
aussuchen können.
Die Rentenversicherungen sind demnach nur dann zuständig, wenn die "Behandlungen
der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit bzw. Wiedereingliederung ins
Berufsleben dienen". Wenn also Ihre Rentenversicherung in diesem Sinne
laut Bescheid keinen Handlungsbedarf sieht, dann ist Ihre Krankenkasse für die
Kostenübernahme der stationären Rehabilitation zuständig. - Die Originaltexte
finden Sie hier:
http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitssystem/themen_az/infoblaetter/rehabilitation/index.html?param=st

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Lippenbrennen,
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aktualisiert: >15.07.2007</>
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